Origanum vulgare

Oregano Pflanze (Origanum vulgare): Pflege, Ernten & Verwendung

Oregano · Gewöhnlicher Dost · Echter Dost · Wilder Majoran

Origanum vulgare

Familie: Lamiaceae

Von Livia Gaweiler · Veröffentlicht am

Pflege

Gießen

Alle 35 Tage

Standort

hell

Substrat

Kräuter- und Gemüseerde

Typische Größe

40 cm

Vermehrung

0 % vermehrt

Häufigster Schädling

Andere

Erfahrungswerte aus der PlantFrand-Community

Erinnerungen fürs Gießen

Die PlantFrand-App sagt Dir, wann Deine Origanum vulgare Durst hat.

App laden

Oregano (Origanum vulgare) ist das Gewürz, das Pizza und Tomatensoße ihren typischen Geschmack gibt. Was viele nicht wissen: Die Oregano Pflanze ist bei uns heimisch. Als Gewöhnlicher Dost oder Echter Dost wächst sie wild auf trockenen Wiesen, an sonnigen Waldrändern und Wegen. Sie ist mehrjährig, winterhart und gehört zu den pflegeleichtesten Kräutern überhaupt. Wenn Du ihr einen sonnigen Platz und magere Erde gibst, kommt sie mit wenig Wasser und fast ohne Dünger aus und lockt im Sommer mit ihren Blüten unzählige Bienen und Schmetterlinge an.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Standort: vollsonnig, warm und gern etwas geschützt
  • Gießen: sparsam, erst wenn die Erde gut angetrocknet ist; verträgt Trockenheit besser als Nässe
  • Erde: mager, durchlässig und gern kalkhaltig, z. B. Kräutererde mit Sand oder Splitt
  • Düngen: kaum nötig; im Topf im Frühling einmal etwas organischer Dünger
  • Ernten: von Mai bis Oktober; zum Trocknen zu Beginn der Blüte im Juli
  • Schneiden: im Frühling bis eine Handbreit über dem Boden zurückschneiden
  • Winterhart: ja, im Beet bis etwa −20 °C; im Topf mit Winterschutz
  • Vermehrung: durch Teilen, Stecklinge oder Aussaat (Lichtkeimer)
  • Giftig: nein, für Menschen ungiftig; für Katzen und Hunde in größeren Mengen unverträglich

Was ist Oregano?

Oregano und Dost sind dieselbe Pflanze. Der botanische Name ist Origanum vulgare, auf Deutsch heißt sie Gewöhnlicher Dost, Echter Dost oder Wilder Majoran. Der Name Oregano kommt aus dem Italienischen und hat sich bei uns vor allem für das Küchengewürz eingebürgert. Wenn Du also eine Dost Pflanze im Gartencenter findest, hast Du im Grunde Oregano vor Dir.

Trotzdem schmeckt nicht jeder Oregano gleich. Der wilde Dost aus unseren Breiten bildet in kühlerem Klima weniger ätherische Öle und ist deshalb oft milder. Am kräftigsten schmeckt der Griechische Oregano (Origanum vulgare subsp. hirtum), der in der Mittelmeerküche verwendet wird. Eng verwandt ist außerdem der Majoran (Origanum majorana). Er schmeckt süßlicher und milder, ist aber anders als der Oregano nicht winterhart.

Wie sieht Oregano aus?

Oregano wächst als buschige Staude mit aufrechten, oft rötlich überlaufenen Stängeln. Daran sitzen paarweise kleine, ovale Blätter, die beim Zerreiben würzig duften. Im Sommer erscheinen an den Triebspitzen viele kleine Blüten in rosa, violett oder weiß, die in lockeren Dolden zusammenstehen. Mehr dazu liest Du weiter unten unter Eigenschaften.

Oregano Pflege

Oregano ist ein typisches mediterranes Kraut: Er liebt Sonne und Wärme und kommt mit Trockenheit gut zurecht. Die meisten Probleme entstehen nicht durch zu wenig, sondern durch zu viel Pflege, also zu viel Wasser und zu viel Dünger.

Der richtige Oregano Standort

Der beste Standort für Oregano ist ein vollsonniger, warmer Platz. Je mehr Sonne die Pflanze bekommt, desto mehr ätherische Öle bildet sie und desto intensiver schmecken die Blätter. Im Garten eignen sich ein Kräuterbeet, eine Kräuterspirale oder ein Steingarten. Auf dem Balkon ist ein Süd- oder Westbalkon ideal. Im Halbschatten wächst Oregano zwar auch, schmeckt dort aber deutlich milder. Wie viel Licht Pflanzen brauchen, liest Du im Pflanzen-Hub.

Dies sind die Standorte, an denen die PlantFrand-Community ihre Origanum vulgare platziert:

100% hell

Auf der Fensterbank kannst Du Oregano eine Zeit lang halten, wenn er am hellsten Südfenster steht. Auf Dauer wird er drinnen aber lang und dünn. Draußen fühlt er sich deutlich wohler.

Oregano gießen

Oregano braucht nur wenig Wasser. Gieße ihn erst, wenn die Erde einige Zentimeter tief trocken ist. Im Beet musst Du eingewachsene Pflanzen meist gar nicht gießen, nur bei langer Trockenheit im Hochsommer. Im Topf trocknet die Erde schneller aus, dann gießt Du im Sommer etwa ein- bis zweimal pro Woche durchdringend.

Viel gefährlicher als Trockenheit ist Staunässe. Stehen die Wurzeln dauerhaft im Wasser, faulen sie. Der Topf braucht deshalb ein Abzugsloch, und Wasser im Untersetzer gießt Du nach einer Viertelstunde weg. Wenn Du nicht sicher bist, wann Du gießen solltest, erinnert Dich die PlantFrand-App daran.

Welche Erde braucht Oregano?

Oregano wächst am besten in magerer, lockerer und durchlässiger Erde, die gern etwas Kalk enthält. In der Natur wächst der Echte Dost oft auf kargen Kalkböden. Gut geeignet ist Kräutererde, die Du mit etwa einem Drittel Sand, Splitt oder Blähton mischst, damit Wasser schnell abläuft. Normale Blumenerde oder Gemüseerde ist für Oregano zu nährstoffreich. Darin wächst er zwar üppig, verliert aber an Aroma. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Topfboden schützt zusätzlich vor Staunässe.

Dies sind die in der PlantFrand-Community am meisten verwendeten Substrate für die Origanum vulgare:

Kräuter- und Gemüseerde
100%

Substrate für Pflanzen findest Du in jedem Baumarkt, Gartencenter und vielen Geschäften, die Pflanzen verkaufen. Alternativ kannst Du passende Substrate für Deine Origanum vulgare auch online kaufen.

* Hinweis: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.

Oregano düngen

Oregano ist ein Schwachzehrer und braucht kaum Dünger. Im Beet reicht es, im Frühling eine dünne Schicht Kompost um die Pflanze zu verteilen, oft kannst Du sogar ganz darauf verzichten. Im Topf, wo die Nährstoffe mit der Zeit ausgewaschen werden, gibst Du im Frühling einmal etwas organischen Kräuterdünger, bei viel Ernte eventuell im Juni ein zweites Mal. Zu viel Dünger macht die Pflanze weich und anfällig und schwächt den Geschmack.

Passende Düngemittel für die Origanum vulgare

Das Angebot organischer Düngemittel ist groß und Du kannst sie sowohl online als auch in den Geschäften in Deiner Nähe finden. COMPO ist eine sehr zu empfehlende Marke, wenn Du Flüssigdünger bevorzugst.

Düngestäbchen sind eine gute Alternative zum Flüssigdünger. Die Stäbchen von KleePura sind allgemein für Gemüse, Kräuter und Obst zu empfehlen, da das organische Mittel keine negativen Folgen beim späteren Verzehr verursachen wird.

* Hinweis: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.

Oregano im Topf

Junge Oregano Pflanze im Terrakottatopf auf der Fensterbank

Eine Oregano Pflanze im Topf ist ideal für Balkon und Terrasse. Wähle einen Topf mit mindestens 20 Zentimetern Durchmesser und einem Abzugsloch. Ein Tontopf ist besonders gut geeignet, weil überschüssige Feuchtigkeit durch die Wand verdunsten kann. Nach zwei bis drei Jahren ist der Topf meist voll durchwurzelt. Dann topfst Du den Oregano im Frühling in frische Erde um oder teilst ihn.

Oregano verträgt sich gut mit anderen mediterranen Kräutern, die ebenfalls Sonne und wenig Wasser mögen, etwa Thymian, Rosmarin und Salbei. Zusammen ergeben sie einen schönen mediterranen Kräutertopf. Durstige Kräuter wie Basilikum oder Minze setzt Du dagegen besser in einen eigenen Topf. Welche Pflanzen sich noch gut vertragen, zeigt Dir unser Artikel über Mischkultur.

Oregano ernten

Du kannst Oregano vom späten Frühling bis in den Herbst ernten. Für die frische Küche schneidest Du einfach nach Bedarf einzelne Triebspitzen ab. Schneide dabei immer knapp über einem Blattpaar, dann verzweigt sich die Pflanze dort und wächst buschiger nach.

Wann ist die beste Erntezeit?

Am aromatischsten ist Oregano zu Beginn der Blüte, meist im Juli. Dann enthalten die Blätter die meisten ätherischen Öle. Das ist der beste Zeitpunkt, um eine größere Menge zum Trocknen zu ernten. Ernte am späten Vormittag an einem sonnigen, trockenen Tag, wenn der Tau abgetrocknet ist. Schneide dazu ganze Stängel etwa eine Handbreit über dem Boden ab. Die Pflanze treibt danach wieder aus, und Du kannst bis in den Herbst weiter ernten. Die Blüten sind übrigens auch essbar und schmecken mild nach Oregano.

Oregano trocknen

Anders als viele andere Kräuter wird Oregano durch das Trocknen sogar noch würziger. So geht es:

  1. Bündeln: Fasse einige Stängel zu kleinen Sträußen zusammen und binde sie locker mit Küchengarn.
  2. Aufhängen: Häng die Bündel kopfüber an einen warmen, luftigen und schattigen Ort. Direkte Sonne lässt das Aroma verfliegen.
  3. Abrebeln: Nach ein bis zwei Wochen sind die Blätter so trocken, dass sie rascheln. Streife sie dann von den Stängeln ab.
  4. Aufbewahren: Fülle die Blätter in ein dunkles, luftdicht verschlossenes Glas. So hält sich das Aroma etwa ein Jahr.

Alternativ kannst Du Oregano im Backofen bei höchstens 40 °C und leicht geöffneter Tür oder im Dörrautomaten trocknen. Frische Blätter lassen sich außerdem gut einfrieren oder in Olivenöl einlegen.

Oregano schneiden

Neben der Ernte braucht Oregano einen kräftigen Rückschnitt im Jahr. Im Frühling, sobald sich unten die ersten neuen Triebe zeigen, schneidest Du alle alten, vertrockneten Stängel bis etwa eine Handbreit über dem Boden zurück. Die abgestorbenen Triebe lässt Du über den Winter besser stehen, denn sie schützen die Pflanze vor Frost und bieten Insekten ein Winterquartier.

Ist Oregano winterhart?

Ja, Oregano ist winterhart. Als heimische Staude verträgt er im Beet Temperaturen bis etwa −20 °C. Im Herbst sterben die oberirdischen Triebe ganz oder teilweise ab, im Frühling treibt die Pflanze aus dem Wurzelstock wieder aus. Schaden nimmt Oregano im Winter eher durch Nässe als durch Kälte. Ein durchlässiger Boden ist deshalb auch für die Überwinterung wichtig. Der Griechische Oregano ist etwas empfindlicher, in rauen Lagen schützt Du ihn mit einer Schicht Laub oder Reisig.

Oregano überwintern im Topf

Im Topf können die Wurzeln bei starkem Frost durchfrieren. So bringst Du Deinen Oregano gut durch den Winter:

  1. Geschützt aufstellen: Stell den Topf dicht an eine Hauswand, möglichst unter einen Dachvorsprung, damit er nicht zu nass wird.
  2. Von unten isolieren: Setz den Topf auf eine Holz- oder Styroporplatte.
  3. Einpacken: Bei Dauerfrost umwickelst Du den Topf mit Vlies, Jute oder Luftpolsterfolie.
  4. Kaum gießen: Gieße nur an frostfreien Tagen ein wenig, damit der Wurzelballen nicht ganz austrocknet.

In die warme Wohnung solltest Du Oregano im Winter nicht holen. Er braucht die kühle Ruhezeit und würde drinnen nur lange, schwache Triebe bilden. Mehr zur richtigen Temperatur beim Überwintern liest Du im Pflanzen-Hub.

Oregano vermehren

Oregano lässt sich auf drei Wegen einfach vermehren:

  • Teilen: Die einfachste Methode. Grab die Pflanze im Frühling aus oder nimm sie aus dem Topf und teile den Wurzelballen mit einem Spaten oder scharfen Messer in zwei bis vier Stücke. Jedes Stück pflanzt Du an einen neuen Platz. Das verjüngt auch ältere Pflanzen, die in der Mitte verkahlen.
  • Stecklinge: Schneide im Frühsommer etwa 10 Zentimeter lange Triebspitzen ohne Blüten ab und entferne die unteren Blätter. Steck sie in Anzuchterde oder stell sie in ein Glas Wasser an einen hellen Platz ohne pralle Sonne. Nach zwei bis drei Wochen haben sie Wurzeln gebildet.
  • Aussaat: Ab März kannst Du Oregano drinnen aussäen. Er ist ein Lichtkeimer, deshalb streust Du die winzigen Samen nur auf die Erde und drückst sie leicht an. Bei 18 bis 20 °C keimen sie nach etwa zwei bis drei Wochen. Ab Mitte Mai dürfen die Jungpflanzen nach draußen. Direkt ins Beet säst Du ab Mai. Sorten wie der Griechische Oregano fallen aus Samen nicht immer sortenecht aus, daher vermehrst Du sie besser über Stecklinge oder Teilung.

Oregano Verwendung

In der Küche ist Oregano vor allem aus der italienischen und griechischen Küche bekannt. Er würzt Pizza, Tomatensoße, Lasagne, griechischen Salat mit Feta, gegrilltes Gemüse, Fleisch und Fisch. Auch zu Kartoffeln, Bohnen und Eiergerichten passt er gut. Getrockneter Oregano schmeckt intensiver als frischer und darf ruhig mitkochen. Frische Blätter gibst Du dagegen erst kurz vor dem Servieren dazu.

Außerhalb der Küche wird Oregano auch als Tee aufgebrüht. Dafür übergießt Du einen Teelöffel frische oder getrocknete Blätter mit einer Tasse heißem Wasser und lässt den Tee etwa zehn Minuten ziehen.

Oregano als Heilpflanze

Der Echte Dost ist eine alte Heilpflanze. In der Volksmedizin wird Dost-Tee bei Husten, Erkältungen, Völlegefühl und Blähungen getrunken. Verantwortlich gemacht werden dafür die ätherischen Öle, vor allem Carvacrol und Thymol, die auch im Thymian stecken. Im Labor hemmen sie das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Ob das auch im menschlichen Körper in nennenswertem Maß wirkt, ist wissenschaftlich aber nicht ausreichend belegt.

Oregano Wirkung auf die Psyche

Ein alter Volksname des Dosts ist „Wohlgemut“. Er geht darauf zurück, dass man der Pflanze früher eine stimmungsaufhellende und beruhigende Wirkung zuschrieb. Tatsächlich zeigen einige Studien an Tieren, dass Carvacrol angstlösend und stimmungsaufhellend wirken kann. Studien am Menschen fehlen bisher jedoch. Eine Tasse Oregano Tee kann ein schönes Ritual zum Entspannen sein, ersetzt aber bei Stress, Angst oder gedrückter Stimmung keine ärztliche Behandlung.

Oreganoöl ist sehr konzentriert und reizt unverdünnt Haut und Schleimhäute. In der Schwangerschaft solltest Du auf Oregano in medizinischen Mengen, also als Öl oder in größeren Mengen Tee, verzichten. Als Gewürz in der Küche ist er dagegen unbedenklich.

Ist Oregano giftig?

Nein, Oregano ist für Menschen nicht giftig. Blätter und Blüten kannst Du frisch, getrocknet oder als Tee verwenden. Für Katzen und Hunde gilt Oregano als leicht unverträglich: Fressen sie größere Mengen, können die ätherischen Öle Erbrechen und Durchfall auslösen. Ein angeknabbertes Blatt ist aber meist kein Grund zur Sorge.

Eigenschaften

Herkunft und Name

Oregano ist in fast ganz Europa, im Mittelmeerraum und in Teilen Asiens heimisch. Auch in Deutschland wächst er wild, vor allem auf sonnigen, trockenen Kalkböden. Der Gattungsname Origanum stammt vermutlich aus dem Griechischen und wird als „Zierde der Berge“ oder „Bergfreude“ gedeutet, nach óros (Berg) und gános (Glanz, Freude). Der Artname vulgare bedeutet „gewöhnlich“, daher der deutsche Name Gewöhnlicher Dost.

Oregano gehört zu den Lippenblütlern (Lamiaceae), wie viele andere Küchenkräuter, etwa Lavendel, Bohnenkraut und Zitronenmelisse. Wie bei allen Lippenblütlern sind seine Stängel vierkantig. Der Mexikanische Oregano, der in der Tex-Mex-Küche verwendet wird, ist übrigens eine ganz andere Pflanze (Lippia graveolens) und nur ähnlich im Geschmack.

Blätter

Die Oregano Blätter sind eiförmig bis oval, etwa 1 bis 4 Zentimeter lang und sitzen paarweise gegenüber am Stängel. Ihr Rand ist glatt oder nur leicht gezähnt, und ihre Oberfläche ist mittel- bis dunkelgrün und fein behaart. Auf der Unterseite sitzen winzige Drüsen, in denen die ätherischen Öle gespeichert sind. Zerreibst Du ein Blatt zwischen den Fingern, duftet es würzig und leicht scharf. Es gibt auch Sorten mit goldgelben Blättern.

Blüten

Weiße Oregano Blüten an der Origanum vulgare Pflanze in Nahaufnahme

Von Juli bis September blüht Oregano mit vielen kleinen Lippenblüten, die in lockeren, doldenartigen Rispen an den Triebspitzen stehen. Beim wilden Dost sind sie meist rosa bis violett und von dunkelroten Hochblättern umgeben, manche Sorten wie der Griechische Oregano blühen weiß. Die Blüten sind voller Nektar und gehören zu den beliebtesten Bienenweiden im Garten. Auch Hummeln und viele Schmetterlinge besuchen sie.

Wie groß wird Oregano?

Oregano wird je nach Sorte und Standort etwa 20 bis 60 Zentimeter hoch, mit Blütenständen auch bis zu 80 Zentimeter. Er wächst buschig und breitet sich über kurze Ausläufer langsam aus, ohne dabei so stark zu wuchern wie Minze. Mit der Zeit verholzen die Stängel an der Basis.

Oregano Sorten

Neben der wilden Art gibt es einige beliebte Sorten:

  • Griechischer Oregano (Origanum vulgare subsp. hirtum): Der würzigste Oregano mit kräftigem, leicht scharfem Aroma und weißen Blüten. Ideal für die Küche.
  • 'Compactum': Bleibt mit etwa 15 bis 20 Zentimetern niedrig und kissenförmig. Gut für Töpfe und Beeteinfassungen.
  • Goldoregano ('Aureum'): Hat goldgelbe Blätter, schmeckt milder und ist vor allem ein Hingucker im Beet.
  • 'Hot & Spicy': Eine besonders scharfe Sorte, die gut zu kräftigen Gerichten passt.

Krankheiten und Schädlinge

Oregano ist sehr robust. Schädlinge mögen seine ätherischen Öle nicht, deshalb wird er selten befallen. Gelegentlich saugen Blattläuse an jungen Triebspitzen. Bei Hitze und Trockenheit, vor allem drinnen auf der Fensterbank, können Spinnmilben auftreten.

Die häufigsten Schädlinge

Schauen wir uns die Daten der PlantFrand-Community an. Diese Schädlinge haben Pflanzen der Art Origanum vulgare bereits befallen:

Andere

100%

Aktuell sind übrigens 100% all dieser Pflanzen schädlingsfrei.

Krankheiten

  • Wurzelfäule: Die häufigste Ursache, wenn Oregano eingeht. Steht er zu nass, faulen die Wurzeln, und die Pflanze welkt, obwohl die Erde feucht ist. Gieße dann deutlich weniger und sorge für eine durchlässigere Erde.
  • Mehltau: Ein weißer, mehliger Belag auf den Blättern entsteht vor allem, wenn die Pflanze zu dicht oder zu schattig steht. Schneide befallene Triebe ab und gib dem Oregano einen luftigeren, sonnigeren Platz.
  • Gelbe Blätter: Werden die Blätter gelb, ist meist zu viel Wasser schuld. Nur selten steckt bei Oregano im Topf Nährstoffmangel dahinter.
  • Verkahlte Mitte: Ältere Pflanzen werden in der Mitte oft kahl und holzig. Das ist keine Krankheit. Teile die Pflanze im Frühling, dann wächst sie wieder kräftig.