
Echter Lorbeer (Laurus nobilis): Pflege, Überwintern & Schneiden
Lorbeer · Lorbeerbaum · Echter Lorbeer · Edel-Lorbeer · Edler Lorbeer · Gewürzlorbeer · Lorbeerstrauch
Laurus nobilis
Familie: Lauraceae
Von Livia Gaweiler · Veröffentlicht am
Pflege
Gießen
Alle 21 Tage
Standort
unklar
Substrat
unklar
Typische Größe
36 cm
Vermehrung
0 % vermehrt
Häufigster Schädling
Erinnerungen fürs Gießen
Die PlantFrand-App sagt Dir, wann Deine Laurus nobilis Durst hat.
Der Echte Lorbeer (Laurus nobilis), auch Lorbeerbaum, Gewürzlorbeer oder Edler Lorbeer genannt, ist ein immergrüner Strauch aus dem Mittelmeerraum. Seine ledrigen, aromatischen Blätter kennst Du sicher aus der Küche, wo sie Suppen, Soßen und Eintöpfen ihren würzigen Geschmack geben. Im Kübel macht der Lorbeer aber auch als Pflanze eine gute Figur: Er wächst langsam, lässt sich gut in Form schneiden und schmückt Balkon und Terrasse das ganze Jahr. Hier erfährst Du, wie Du Deinen Lorbeer pflegst, ob er winterhart ist und wie Du ihn gut durch den Winter bringst.
Das Wichtigste in Kürze:
- Standort: sonnig bis halbschattig, warm und windgeschützt; im Sommer draußen
- Gießen: sobald die obere Erdschicht abgetrocknet ist, im Winter nur wenig; Staunässe vermeiden
- Erde: durchlässige Kübelpflanzen- oder Kräutererde, gern mit Sand oder Blähton gemischt
- Düngen: von April bis August alle zwei bis vier Wochen
- Winterhart: nur bedingt, kurzzeitig bis etwa -5 °C; im Kübel hell und kühl bei 0 bis 10 °C überwintern
- Schneiden: gut schnittverträglich, am besten im Frühling vor dem Austrieb
- Vermehrung: durch Wurzelausläufer, Stecklinge oder Aussaat
- Ernte: Blätter das ganze Jahr, frisch oder getrocknet
- Giftig: nein, die Blätter sind ein Gewürz; für Katzen und Hunde in größeren Mengen aber unverträglich
Lorbeer Pflege
Der Lorbeer ist eine robuste Pflanze, die Dir kleine Pflegefehler meist verzeiht. Die größte Herausforderung ist der Winter, denn in den meisten Regionen Deutschlands kann er nicht draußen bleiben. Wenn Du schon andere Kübelpflanzen aus dem Mittelmeerraum wie Rosmarin, Olive oder Oleander pflegst, wirst Du vieles wiedererkennen.
Welcher Standort ist ideal für den Lorbeer?
Als Mittelmeerpflanze liebt der Lorbeer Wärme und Licht. Am besten wächst er an einem sonnigen bis halbschattigen Platz, der vor kaltem Wind geschützt ist, zum Beispiel auf einem Süd- oder Westbalkon, auf der Terrasse oder vor einer Hauswand. Im Halbschatten wächst er etwas langsamer, bleibt aber gesund. Ganz schattige Plätze mag er dagegen nicht. Dort wird er licht und bildet kaum neue Triebe.
Von Frühling bis Herbst gehört der Lorbeerbaum nach draußen. Als reine Zimmerpflanze eignet er sich nur bedingt, denn hinter dem Fenster bekommt er auf Dauer zu wenig Licht. Wie viel Licht Pflanzen brauchen, liest Du in unserem Artikel über Licht für Zimmerpflanzen.
Dies sind die Standorte, an denen die PlantFrand-Community ihre Laurus nobilis platziert:
50% hell
50% sonnig
Wie oft muss man Lorbeer gießen?
Gieße Deinen Lorbeer, sobald die obere Erdschicht abgetrocknet ist. Im Sommer ist das im Kübel oft ein- bis zweimal pro Woche, an heißen Tagen auch öfter. Im Winter braucht er deutlich weniger Wasser. Kühl überwintert reicht es oft, alle zwei bis drei Wochen zu gießen, damit der Wurzelballen nicht ganz austrocknet.
Staunässe verträgt der Lorbeer gar nicht. Achte deshalb darauf, dass der Topf ein Abzugsloch hat, und schütte Wasser, das sich im Untersetzer sammelt, nach einer Viertelstunde weg. Kalk macht ihm wenig aus, Du kannst also ganz normales Leitungswasser verwenden.
Welche Erde braucht der Lorbeer?
Der Lorbeer braucht eine lockere, durchlässige Erde, in der sich kein Wasser staut. Gut geeignet sind Kübelpflanzenerde oder Kräutererde, die Du mit etwas Sand, Blähton oder Lavagranulat mischst. Eine Drainageschicht aus Blähton am Topfboden hilft zusätzlich, überschüssiges Wasser abzuleiten.
Dies sind die in der PlantFrand-Community am meisten verwendeten Substrate für die Laurus nobilis:
Substrate für Pflanzen findest Du in jedem Baumarkt, Gartencenter und vielen Geschäften, die Pflanzen verkaufen. Alternativ kannst Du passende Substrate für Deine Laurus nobilis auch online kaufen.
* Hinweis: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.
Lorbeer düngen
Von April bis August kannst Du Deinen Lorbeer alle zwei bis vier Wochen düngen, am besten mit einem organischen Dünger oder einem Dünger für Kübelpflanzen. Da Du die Blätter essen möchtest, ist ein organischer Dünger die bessere Wahl. Ab September hörst Du mit dem Düngen auf. So können die neuen Triebe bis zum Winter ausreifen und werden nicht weich und frostempfindlich.
Auch Kaffeesatz eignet sich, um echten Lorbeer zu düngen. Lass ihn vorher trocknen, damit er nicht schimmelt, und arbeite ihn ab und zu in dünner Schicht in die obere Erde ein. Als alleiniger Dünger reicht er aber nicht aus, sondern ist nur eine kleine Ergänzung.
Passende Düngemittel für die Laurus nobilis
Das Angebot organischer Düngemittel ist groß und Du kannst sie sowohl online als auch in den Geschäften in Deiner Nähe finden. COMPO ist eine sehr zu empfehlende Marke, wenn Du Flüssigdünger bevorzugst.
Düngestäbchen sind eine gute Alternative zum Flüssigdünger. Die Stäbchen von KleePura sind allgemein für Gemüse, Kräuter und Obst zu empfehlen, da das organische Mittel keine negativen Folgen beim späteren Verzehr verursachen wird.
Wichtig: Beachte bitte immer die Hinweise des Herstellers, wenn Du Deine Pflanzen mit dessen Produkten düngst. Auch wenn organischer Dünger für Pflanzen geeignet sind, die Du direkt oder deren Früchte Du verzehren möchtest, so kann eine zu hohe Dosierung schädlich für Deine Gesundheit und die Deiner Pflanze sein.
* Hinweis: Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.
Umtopfen
Weil der Lorbeer langsam wächst, musst Du ihn nur alle zwei bis drei Jahre umtopfen, ältere Pflanzen auch seltener. Der beste Zeitpunkt ist der Frühling, bevor er neu austreibt. Wähle einen Topf, der nur ein paar Zentimeter größer ist als der alte, und setze die Pflanze genauso tief ein wie vorher. Bei sehr großen Kübeln, die sich kaum noch umtopfen lassen, reicht es, jedes Frühjahr die oberen Zentimeter Erde gegen frische auszutauschen.
Ist Lorbeer winterhart?
Der Echte Lorbeer ist nur bedingt winterhart. Kurzzeitig verträgt er leichten Frost bis etwa -5 °C, ältere, gut eingewachsene Pflanzen an einer geschützten Stelle im Beet auch etwas mehr. Längere Frostperioden oder starke Kälte überlebt er bei uns aber meist nicht. Im Kübel ist der Lorbeerbaum noch empfindlicher, denn dort kann der Wurzelballen schnell durchfrieren.
Ausgepflanzt kann der Lorbeer deshalb nur in sehr milden Regionen überwintern, etwa in Weinbaugebieten oder an der Küste, und auch dort nur mit Winterschutz. In den meisten Gegenden ist er im Kübel am besten aufgehoben, den Du im Winter ins Haus holst.
Lorbeer überwintern
Hole Deinen Lorbeer ins Winterquartier, bevor stärkere Fröste angekündigt sind, spätestens wenn die Nächte dauerhaft unter -5 °C fallen. Leichte Nachtfröste davor schaden ihm nicht und härten ihn sogar etwas ab.
So überwinterst Du echten Lorbeer im Topf:
- Der richtige Ort: Ideal ist ein heller, kühler Raum mit 0 bis 10 °C, zum Beispiel ein unbeheiztes Treppenhaus, ein kühler Wintergarten, ein Gewächshaus oder eine Garage mit Fenster.
- Nicht zu warm: In einem warmen Wohnzimmer verliert der Lorbeer oft Blätter und wird anfällig für Schädlinge. Mehr dazu, wie Du Kübelpflanzen kühl überwinterst, liest Du in unserem Artikel über die richtige Temperatur für Pflanzen.
- Wenig gießen, nicht düngen: Gieße nur so viel, dass der Wurzelballen nicht austrocknet, und lass den Dünger ganz weg.
- Regelmäßig kontrollieren: Schau Dir die Blätter im Winter ab und zu genau an, denn Schildläuse und Spinnmilben vermehren sich im Winterquartier gern.
Ab April, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, darf der Lorbeer wieder nach draußen. Gewöhne ihn in den ersten ein bis zwei Wochen an einem halbschattigen Platz an die Sonne, sonst können die Blätter einen Sonnenbrand bekommen.
Lorbeer pflanzen
Möchtest Du Deinen Lorbeer in einer milden Region ins Beet pflanzen, ist der Frühling die beste Pflanzzeit, also April oder Mai. So hat er den ganzen Sommer Zeit, gut einzuwurzeln, bevor der erste Winter kommt. Wähle einen sonnigen, windgeschützten Platz mit durchlässigem Boden und lockere schwere Erde mit Sand oder Kies auf. In den ersten Jahren braucht er im Winter unbedingt einen Schutz aus Vlies und eine dicke Mulchschicht über den Wurzeln.
Lorbeer schneiden
Der Lorbeer ist sehr schnittverträglich und lässt sich gut in Form bringen, ob als Busch, Kugel, Pyramide oder Hochstamm. Der beste Zeitpunkt für einen kräftigen Schnitt ist der Frühling, bevor er neu austreibt, also etwa von Februar bis März. Ein zweiter, leichter Formschnitt ist im Juni oder Juli möglich, wenn der erste Austrieb fertig ist.
So schneidest Du echten Lorbeer richtig:
- Kürze zu lange Triebe auf die gewünschte Länge und schneide immer knapp über einem Blatt oder einer Knospe.
- Entferne abgestorbene, kranke und nach innen wachsende Triebe ganz.
- Beim Hochstamm schneidest Du alle Triebe am Stamm und die Ausläufer aus der Erde weg, damit die Krone kräftig bleibt.
- Auch stark verkahlte Lorbeerbäume kannst Du im Frühling kräftig zurückschneiden. Der Lorbeer treibt aus altem Holz wieder aus, braucht dafür aber etwas Zeit.
Im Herbst solltest Du den Lorbeer dagegen nicht mehr stark zurückschneiden, denn die neuen Triebe würden bis zum Winter nicht mehr ausreifen. Passt er vor dem Überwintern nicht ins Winterquartier, ist ein leichter Rückschnitt aber kein Problem. Die abgeschnittenen Zweige kannst Du übrigens direkt in der Küche verwenden oder trocknen.
Lorbeer vermehren
Den echten Lorbeer kannst Du auf drei Wegen vermehren:
- Wurzelausläufer: Der einfachste Weg. Viele Lorbeerpflanzen bilden am Fuß neue Triebe aus der Wurzel. Diese kannst Du im Frühling mit einem scharfen Spaten oder Messer samt Wurzeln abtrennen und in einen eigenen Topf setzen.
- Stecklinge: Schneide im Sommer 10 bis 15 Zentimeter lange, halb verholzte Triebspitzen ab und entferne die unteren Blätter. Stecke sie in Anzuchterde und stell sie hell und warm bei etwa 20 bis 25 °C auf. Eine Plastiktüte oder Haube darüber hält die Luftfeuchtigkeit hoch. Hab Geduld: Bis Lorbeer-Stecklinge Wurzeln bilden, dauert es oft zwei bis drei Monate, und nicht jeder Steckling schafft es.
- Aussaat: Lorbeersamen findest Du in den Beeren weiblicher Pflanzen. Sie keimen am besten frisch und brauchen dafür Wärme und oft mehrere Wochen bis Monate. Bis daraus ein ansehnlicher Lorbeerbaum wird, vergehen einige Jahre.
Lorbeerblätter ernten und trocknen
Lorbeerblätter kannst Du das ganze Jahr über ernten. Am aromatischsten sind ältere, kräftig dunkelgrüne Blätter, junge, hellgrüne Blätter schmecken noch mild. Zupfe einzelne Blätter ab oder schneide gleich ganze Zweige, zum Beispiel beim Formschnitt.
Frische Lorbeerblätter schmecken intensiver und etwas bitterer als getrocknete. Viele Köche trocknen die Blätter deshalb, bevor sie damit kochen. So geht es:
- Lege die Blätter einzeln auf ein Küchentuch oder Backpapier oder binde ganze Zweige zu kleinen Sträußen zusammen.
- Lass sie an einem luftigen, schattigen Ort ein bis zwei Wochen trocknen. Direkte Sonne lässt das Aroma verfliegen.
- Sobald die Blätter brüchig sind, bewahrst Du sie in einem gut verschlossenen Glas dunkel und trocken auf.
Getrocknete Lorbeerblätter halten so etwa ein Jahr. Danach verlieren sie langsam ihr Aroma.
Ist Lorbeer giftig?
Nein, der Echte Lorbeer ist nicht giftig. Seine Blätter sind ein ganz normales Gewürz, frisch genauso wie getrocknet. Nach dem Kochen nimmst Du sie trotzdem wieder aus dem Essen, denn die harten, ledrigen Blätter lassen sich kaum kauen und können sich im Hals verhaken.
Die Beeren des Lorbeers sind nicht giftig, aber sehr bitter und nicht zum Essen gedacht. Aus ihnen wird Lorbeeröl gewonnen, das zum Beispiel in Seife steckt.
Für Katzen und Hunde ist der Lorbeer weniger harmlos. Fressen sie größere Mengen der Blätter, können die ätherischen Öle darin Erbrechen und Durchfall auslösen. Steht der Lorbeer auf dem Balkon, auf dem Deine Haustiere unterwegs sind, behalte das im Blick.
Echter Lorbeer oder Kirschlorbeer: Unterschied
Der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) ist eine beliebte Heckenpflanze und gehört zu den Rosengewächsen. Mit dem Echten Lorbeer ist er nicht verwandt, aber seine Blätter sehen auf den ersten Blick ähnlich aus. Daran erkennst Du echten Lorbeer:
- Duft: Zerreibst Du ein Blatt des Echten Lorbeers, riecht es würzig, so wie das Gewürz. Kirschlorbeer riecht dagegen nach Bittermandel oder kaum nach etwas.
- Blätter: Lorbeerblätter sind 5 bis 10 Zentimeter lang, schmal und haben oft einen leicht welligen Rand. Kirschlorbeerblätter sind mit 10 bis 20 Zentimetern meist deutlich größer, breiter und stark glänzend.
- Blüten: Der Echte Lorbeer blüht im Frühling mit kleinen, gelblichen Blüten in Büscheln. Kirschlorbeer bildet aufrechte, weiße Blütentrauben.
- Früchte: Die Beeren des Echten Lorbeers sind oval und blauschwarz. Kirschlorbeer trägt kirschähnliche, schwarze Früchte, deren Samen giftig sind.
- Winterhärte: Kirschlorbeer ist winterhart und wächst bei uns problemlos im Garten, Echter Lorbeer nur in milden Gegenden.
Eigenschaften
Herkunft und Name
Der Echte Lorbeer stammt aus dem Mittelmeerraum und Kleinasien, wo er an Waldrändern und an Hängen wächst. Er gehört zur Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae), zu der auch die Avocado, der Zimtbaum und der Kampferbaum gehören.
Der Name nobilis bedeutet „edel“. In der Antike war der Lorbeer dem Gott Apollon geweiht, und Sieger, Dichter und Feldherren wurden mit einem Lorbeerkranz geehrt. Daher kommt auch die Redewendung, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen.
Blätter
Die Blätter des Lorbeers sind ledrig, lanzettlich bis elliptisch und oben dunkelgrün glänzend, auf der Unterseite heller. Ihr Rand ist oft leicht gewellt. Hältst Du ein Blatt gegen das Licht, siehst Du winzige Punkte. Das sind Öldrüsen, die das typische Aroma enthalten. Da der Lorbeer immergrün ist, behält er seine Blätter auch im Winter.
Blüte und Früchte
Der Lorbeer ist zweihäusig: Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Beide blühen etwa von März bis Mai mit kleinen, gelblich-weißen Blüten, die in Büscheln in den Blattachseln sitzen. Junge Pflanzen im Kübel blühen oft noch nicht. Nur weibliche Pflanzen bilden nach der Bestäubung Beeren. Diese sind etwa 1 bis 1,5 Zentimeter groß, oval und färben sich im Herbst von grün zu blauschwarz.
Wie groß wird ein Lorbeerbaum?
In seiner Heimat wächst der Lorbeer zu einem Baum von bis zu 10 Metern Höhe heran. Im Kübel bleibt er deutlich kleiner und wird meist 1 bis 3 Meter hoch. Er wächst langsam und lässt sich mit einem regelmäßigen Schnitt gut auf der gewünschten Größe halten.
Größe in der Community
Die Hälfte aller Laurus nobilis in der PlantFrand-Community ist zwischen 34 cm und 38 cm hoch, typisch sind 36 cm.
Krankheiten und Schädlinge
Bei guter Pflege ist der Lorbeer recht robust. Probleme entstehen meist im Winterquartier, wenn es dort zu warm und zu trocken ist. Dann fühlen sich Schildläuse, Wollläuse und Spinnmilben besonders wohl. Auf dem klebrigen Honigtau der Schildläuse siedelt sich außerdem oft schwarzer Rußtau an. Im Frühling und Sommer kann der Lorbeerblattfloh auftreten. Seine Larven saugen an jungen Blättern, deren Ränder sich dann verdicken und einrollen. Befallene Triebspitzen schneidest Du am besten ab.
Die häufigsten Schädlinge
Schauen wir uns die Daten der PlantFrand-Community an. Diese Schädlinge haben Pflanzen der Art Laurus nobilis bereits befallen:
Aktuell sind übrigens 100% all dieser Pflanzen schädlingsfrei.
Lorbeer hat gelbe oder braune Blätter
- Gelbe Blätter: Meist steht der Lorbeer zu nass und die Wurzeln leiden unter Staunässe. Auch ein Nährstoffmangel oder ein zu dunkles, warmes Winterquartier können dahinterstecken. Prüfe zuerst die Erde und gieße seltener.
- Braune Blätter oder Blattränder: Oft ein Zeichen von Frostschäden, wenn der Lorbeer zu lange draußen stand, oder von Trockenheit, wenn der Wurzelballen ausgetrocknet ist. Auch eine zu plötzliche Mittagssonne im Frühling kann Blätter braun färben.
- Blattverlust im Winter: Das Winterquartier ist zu warm oder zu dunkel. Ein kühler, heller Platz hilft.
Einzelne gelbe oder braune Blätter, vor allem ältere im Inneren der Pflanze, sind aber ganz normal. Auch immergrüne Pflanzen erneuern ihre Blätter nach und nach.




