
Gummibaum (Ficus elastica): Pflege, Standort & Schneiden
Gummibaum · Indischer Kautschukbaum
Ficus elastica
Familie: Moraceae
Von Livia Gaweiler · Aktualisiert am
Pflege
Gießen
Alle 10 Tage
Standort
halbschattig
Substrat
Erde für Grünpflanzen
Typische Größe
61 cm
Vermehrung
18 % vermehrt
Häufigster Schädling
Erinnerungen fürs Gießen
Die PlantFrand-App sagt Dir, wann Deine Ficus elastica Durst hat.
Der Gummibaum, botanisch Ficus elastica, ist eine Zimmerpflanze, die im 19. Jahrhundert nach Europa kam und schnell in vielen Wohnzimmern stand. Später galt der Ficus Gummibaum lange als altmodisch, doch heute ist er wieder beliebt, und das zu Recht: Er ist pflegeleicht, wächst zügig und wird mit seinen großen, glänzenden Blättern zum Hingucker. Neben dem klassischen grünen Gummibaum gibt es Sorten mit fast schwarzen, cremeweiß gemusterten oder rosa gefärbten Blättern.
Das Wichtigste in Kürze:
- Standort: hell, aber ohne pralle Mittagssonne
- Gießen: sobald die oberen 2–3 cm der Erde trocken sind; im Sommer etwa alle 7 bis 10 Tage, im Winter seltener
- Erde: durchlässige Grünpflanzenerde, gern mit etwas Sand, oder Pon und Seramis
- Düngen: von März bis September alle zwei Wochen mit Grünpflanzendünger
- Temperatur: 18 bis 25 °C, nicht unter 15 °C
- Schneiden: im Frühjahr direkt über einem Blatt, um ihn zu verzweigen
- Vermehrung: über Kopfstecklinge in Wasser oder Erde oder durch Abmoosen
- Giftig: leicht giftig durch den Milchsaft, auch für Katzen und Hunde
Gummibaum Pflege
Die Pflege des Gummibaums ist einfach, denn er hat keine großen Ansprüche. Er eignet sich daher gut für Anfänger, für alle mit wenig Zeit für die Pflanzenpflege und fürs Büro. Weitere robuste Arten findest Du unter Zimmerpflanzen für Anfänger. Wichtig sind vor allem ein heller Platz und Erde, die zwischen dem Gießen antrocknen darf.
Welcher Standort ist ideal für den Gummibaum?
Am wohlsten fühlt sich Dein Gummibaum an einem hellen Platz ohne pralle Mittagssonne, zum Beispiel an einem Ost- oder Westfenster oder ein bis zwei Meter von einem Südfenster entfernt. Morgen- und Abendsonne verträgt er gut. Direkte Mittagssonne hinter Glas kann die Blätter dagegen verbrennen, sie bekommen dann braune, trockene Flecken.
Dies sind die Standorte, an denen die PlantFrand-Community ihre Ficus elastica platziert:
45% halbschattig
36% hell
18% absonnig
Auch im Halbschatten kommt er zurecht, wächst dort aber langsamer und verzweigt sich kaum. Echter Schatten ist nichts für ihn: Er wirft dann nach und nach seine unteren Blätter ab und bildet nur noch lange, kahle Triebe. Sorten mit bunten Blättern brauchen besonders viel Licht, sonst verblasst ihre Zeichnung. Wie Du die Lichtverhältnisse bei Dir zu Hause einschätzt, erfährst Du im Artikel über Licht für Pflanzen.
Welche Temperatur braucht der Gummibaum?
Der Gummibaum mag es warm, ideal sind 18 bis 25 °C. Unter 15 °C sollte die Temperatur nicht fallen. Vermeide außerdem Zugluft, vor allem beim Lüften im Winter, denn darauf reagiert er schnell mit Blattfall. Mehr dazu liest Du im Artikel über die richtige Temperatur für Pflanzen.
Im Sommer darf er nach draußen auf den Balkon oder die Terrasse, wenn er dort hell, aber geschützt vor praller Mittagssonne und starkem Wind steht. Gewöhne ihn langsam an das stärkere Licht im Freien und hol ihn wieder herein, bevor die Nächte kühler als 15 °C werden.
Wie oft muss ich den Gummibaum gießen?
Gieße Deinen Gummibaum, sobald die oberen zwei bis drei Zentimeter der Erde trocken sind. Das prüfst Du am einfachsten mit der Fingerprobe. Im Sommer ist das je nach Standort und Topfgröße etwa alle 7 bis 10 Tage der Fall, im Winter seltener. Gieße dann durchdringend und gieß Wasser, das sich nach etwa 15 Minuten im Untersetzer oder Übertopf sammelt, wieder weg.
Staunässe ist der häufigste Pflegefehler beim Gummibaum. Dauerhaft nasse Erde lässt die Wurzeln faulen. Erste Anzeichen sind gelbe Blätter, die abfallen. Mit der kostenlosen PlantFrand App kannst Du festhalten, wie oft Du Deinen Gummibaum gießt, und Dich an das nächste Gießen erinnern lassen.
Welche Erde braucht der Gummibaum?
Der Gummibaum ist nicht wählerisch. Gut geeignet ist normale Grünpflanzenerde, die Du mit etwas Sand oder Perlit lockerer machst. Dann kann überschüssiges Wasser besser ablaufen. Er gedeiht aber auch in mineralischen Substraten wie Pon oder Seramis. Wichtig ist in jedem Fall ein Topf mit Abzugsloch.
Dies sind die in der PlantFrand-Community am meisten verwendeten Substrate für die Ficus elastica:
Substrate für Pflanzen findest Du in jedem Baumarkt, Gartencenter und vielen Geschäften, die Pflanzen verkaufen. Alternativ kannst Du passende Substrate für Deine Ficus elastica auch online kaufen.
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Wann und wie dünge ich den Gummibaum?
Von März bis September solltest Du den Gummibaum alle zwei Wochen düngen. Am einfachsten gibst Du einen flüssigen Grünpflanzendünger ins Gießwasser. Im Herbst und Winter wächst er kaum und braucht keinen Dünger. Frisch umgetopfte Pflanzen düngst Du erst nach etwa sechs Wochen, da frische Erde bereits Nährstoffe enthält.
Passende Düngemittel für die Ficus elastica
Es gibt jede Menge Grünpflanzendünger auf dem Markt. Du findest sie in verschiedenen Geschäften, die Pflanzen verkaufen – sowohl online als auch offline.
COMPO ist eine sehr empfehlenswerte Marke, die nicht nur Deine Ficus elastica mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, sondern auch viele andere Grünpflanzen in Deiner Sammlung. Die ein Liter große Flasche reicht für viele Düngeeinheiten.
Falls Du weniger Düngemittel benötigst, kannst Du beispielsweise auf die 250 Milliliter große Flasche von Neudorff zugreifen. Im Verhältnis ist die kleinere Flasche zwar teurer, aber die Marke Neudorff ist von sehr guter Qualität.
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Wann muss der Gummibaum umgetopft werden?
Ist der Topf vollständig durchwurzelt oder wachsen Wurzeln unten aus dem Abzugsloch, ist es Zeit zum Umtopfen. Junge Gummibäume wachsen schnell und brauchen etwa alle zwei Jahre einen neuen Topf, ältere nur alle drei bis vier Jahre. Der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr. Wähle einen Topf, der nur wenige Zentimeter größer ist als der alte. In einem zu großen Topf bleibt die Erde lange nass.
Bei sehr großen Exemplaren, die sich kaum noch umtopfen lassen, reicht es, jedes Frühjahr die oberen paar Zentimeter Erde durch frische zu ersetzen.
Gummibaum schneiden: Wann und wie?
Schneiden musst Du Deinen Gummibaum nicht. Ein Schnitt lohnt sich aber, wenn er zu groß wird, unten kahl ist oder nur aus einem langen Trieb besteht. Der beste Zeitpunkt ist das zeitige Frühjahr, etwa von Februar bis April, kurz bevor er wieder kräftig wächst. Dann treibt er schnell neu aus.
So gehst Du beim Schneiden vor:
- Nimm ein scharfes, sauberes Messer oder eine Gartenschere, damit die Schnittstelle nicht ausfranst.
- Schneide etwa einen Zentimeter oberhalb eines Blattansatzes oder einer Blattnarbe. Dort sitzen die schlafenden Knospen, aus denen neue Triebe wachsen.
- Tupfe den austretenden Milchsaft mit einem Küchentuch ab. Mit lauwarmem Wasser oder etwas Holzkohlepulver auf der Wunde hört er schneller auf zu fließen.
- Stell den Gummibaum danach hell und gieße etwas weniger als sonst, bis er neu austreibt.
Auch ein kräftiger Rückschnitt ist kein Problem, denn der Gummibaum treibt selbst aus älterem Holz wieder aus. Die abgeschnittenen Triebspitzen kannst Du direkt als Stecklinge verwenden.
Gummibaum verzweigen
Von allein wächst ein Gummibaum oft nur mit einem einzigen Trieb nach oben. Für eine buschige Pflanze kannst Du die Verzweigung gezielt anregen:
- Spitze kappen: Schneidest Du die Triebspitze ab, treiben meist zwei bis drei der Knospen direkt unterhalb der Schnittstelle aus. Das ist die zuverlässigste Methode.
- Einkerben: Ritze mit einem scharfen Messer knapp oberhalb einer Blattnarbe die Rinde quer ein, etwa ein Drittel um den Stamm. Die Knospe darunter treibt dann oft aus, ohne dass Du die Spitze abschneiden musst.
- Viel Licht: Nur an einem hellen Platz bilden sich genug neue Seitentriebe. Dreh den Topf außerdem regelmäßig, damit er gleichmäßig wächst.
Mehrere Stämme in einem Topf ergeben ebenfalls eine buschige Pflanze. Dafür setzt Du einfach zwei oder drei bewurzelte Stecklinge zusammen in einen Topf.
Gummibaum vermehren
Den Gummibaum kannst Du auf zwei Wegen vermehren. Die beste Zeit dafür ist das Frühjahr oder der Frühsommer.
Vermehrung durch Stecklinge
Schneide einen etwa 10 bis 20 cm langen Kopfsteckling mit zwei bis drei Blättern ab, am besten beim Rückschnitt. Entferne das unterste Blatt und lass den Milchsaft an der Schnittstelle einige Stunden antrocknen. Danach stellst Du den Steckling in ein Glas mit Wasser oder steckst ihn direkt in feuchte Anzuchterde. Große Blätter kannst Du zusammenrollen und locker mit einem Gummiband fixieren, damit der Steckling weniger Wasser verdunstet.
Bei 20 bis 25 °C an einem hellen Platz ohne direkte Sonne bilden sich nach drei bis sechs Wochen Wurzeln. Wechsle im Wasserglas alle paar Tage das Wasser. Sind die Wurzeln zwei bis fünf Zentimeter lang, pflanzt Du den Steckling in Erde. Eine Plastiktüte oder eine Flasche mit abgeschnittenem Boden über dem Steckling hält die Luftfeuchtigkeit hoch und hilft ihm beim Anwachsen.
Ein einzelnes Blatt ohne Stück vom Stamm bildet zwar oft Wurzeln, aber nie einen neuen Trieb. Achte daher darauf, dass am Steckling mindestens eine Blattachsel mit Knospe sitzt.
Vermehrung durch Abmoosen
Diese Methode eignet sich für ältere Gummibäume mit dicken Trieben oder wenn ein Exemplar zu groß geworden ist. Entferne an der gewünschten Stelle vorsichtig einen etwa zwei Zentimeter breiten Ring aus Rinde und umwickle die Stelle mit feuchtem Moos. Darüber kommt eine Folie, die Du oben und unten zubindest, damit das Moos feucht bleibt.
Nach einigen Wochen bis Monaten wachsen Wurzeln in das Moos. Sind genug Wurzeln zu sehen, schneidest Du den Trieb unterhalb davon ab und pflanzt ihn in einen eigenen Topf. Die Mutterpflanze treibt unterhalb der Schnittstelle wieder neu aus.
Vermehrung
18 %
In der PlantFrand-Community haben Nutzer 18 % aller Pflanzen der Art Ficus elastica durch Vermehrung erhalten.
Wie entferne ich Staub von den Blättern?
Auf den großen, glatten Blättern sammelt sich schnell Staub, der das Licht abhält. Wische sie alle paar Wochen mit einem feuchten Tuch ab und stütze das Blatt dabei mit der anderen Hand. Kleinere Pflanzen kannst Du auch lauwarm abduschen. Auf Blattglanzsprays verzichtest Du am besten, denn sie verstopfen die Poren der Blätter.
Häufige Probleme mit dem Gummibaum
Warum verliert mein Gummibaum Blätter?
Dass ab und zu ein altes Blatt ganz unten gelb wird und abfällt, ist normal. Verliert Dein Gummibaum dagegen viele Blätter auf einmal, steckt meist eine dieser Ursachen dahinter:
- Standortwechsel: Nach einem Umzug oder dem Kauf reagiert er oft mit Blattfall. Lass ihn an seinem neuen Platz stehen, dann erholt er sich meist von selbst.
- Kälte und Zugluft: Kalte Luft beim Lüften oder ein kalter Fußboden im Winter lassen die Blätter fallen.
- Staunässe: Werden die Blätter erst gelb und fallen dann ab, ist die Erde meist zu nass.
- Zu wenig Licht: An einem dunklen Platz wirft er die unteren Blätter ab, um Energie zu sparen.
Warum bekommt mein Gummibaum gelbe Blätter?
Gelbe Blätter sind beim Gummibaum fast immer ein Zeichen für zu viel Wasser. Prüfe, ob die Erde dauerhaft feucht ist oder Wasser im Übertopf steht, und lass sie vor dem nächsten Gießen besser antrocknen. Riecht die Erde muffig und sind die Wurzeln braun und weich, solltest Du ihn in frische Erde umtopfen und faule Wurzeln abschneiden.
Warum hat mein Gummibaum braune Flecken?
Große, trockene, hellbraune Flecken entstehen meist durch Sonnenbrand nach praller Mittagssonne. Braune Blattränder können auf zu trockene Erde oder sehr trockene Heizungsluft hinweisen. Dunkle, weiche Flecken deuten dagegen eher auf Staunässe hin. Beschädigte Stellen werden nicht wieder grün, neue Blätter wachsen aber gesund nach, sobald die Ursache behoben ist.
Warum hängen die Blätter meines Gummibaums?
Hängende, schlaffe Blätter sind oft ein Zeichen für Durst. Ist die Erde trocken, gieße gründlich, dann richten sich die Blätter innerhalb eines Tages wieder auf. Ist die Erde dagegen nass, sind wahrscheinlich die Wurzeln durch Staunässe geschädigt und können kein Wasser mehr aufnehmen.
Eigenschaften des Gummibaums
Woher kommt der Gummibaum?
Der Gummibaum stammt aus den tropischen Regenwäldern im Nordosten Indiens, aus Myanmar, Malaysia und Indonesien, etwa von Sumatra und Java. Dort herrscht ein warmes, feuchtes Klima mit gleichmäßigen Temperaturen. Wie die Geigenfeige (Ficus lyrata) gehört er zur Gattung der Feigen und zur Familie der Maulbeergewächse. Seinen deutschen Namen verdankt er dem Milchsaft, aus dem früher Kautschuk gewonnen wurde. Daher kommt auch der Name Indischer Kautschukbaum.
Zum Glück ist der Gummibaum sehr anpassungsfähig und gedeiht auch ohne tropisches Klima bei uns zu Hause.
Wie groß wird ein Gummibaum?
In seiner Heimat wird der Gummibaum ein mächtiger Baum mit 30 Metern Höhe und mehr. Als Zimmerpflanze bleibt er deutlich kleiner, kann aber nach einigen Jahren 2 bis 3 Meter hoch werden. Wie groß Dein Gummibaum wird, hängt vor allem von Licht, Topfgröße und Pflege ab. Mit einem regelmäßigen Schnitt hältst Du ihn bei der gewünschten Höhe.
Größe in der Community
Die Hälfte aller Ficus elastica in der PlantFrand-Community ist zwischen 47 cm und 99 cm hoch, typisch sind 61 cm.
An einem hellen Standort bildet der Gummibaum mit der Zeit eine dichte, verzweigte Krone. Bekommt er zu wenig Licht, wächst er dagegen schmal in die Höhe und bildet kaum Seitentriebe.
Blätter
Die Blätter sind das Markenzeichen des Gummibaums. Sie sind groß, ledrig und glänzend und können bis zu 30 cm lang werden. Sie sind eiförmig bis elliptisch, laufen in eine kurze Spitze aus und haben einen glatten Rand. Je nach Sorte sind sie sattgrün, fast schwarz oder mit Weiß, Creme, Gelb und Rosa gemustert.
Blüten
Blüten des Gummibaums sieht man in der Wohnung so gut wie nie. Wie bei allen Feigen sitzen sie versteckt im Inneren eines kleinen, krugförmigen Blütenstands, der Feige.

Pseudopanax, Public domain, via Wikimedia Commons
Was viele für eine Blüte halten, ist ein Hüllblatt: Jedes neue Blatt wächst zuerst eingerollt in einer farbigen Hülle an der Triebspitze heran. Bei den meisten Sorten ist sie rot bis dunkelrot, bei hellen Sorten auch rosa oder grün. Sobald sich das neue Blatt entfaltet, trocknet die Hülle ein und fällt ab.
Früchte
Die Früchte sind kleine, gelblich-grüne, ovale Feigen von etwa einem Zentimeter Länge. Sie sind ungenießbar und entstehen nur in der Natur, denn die Blüten werden ausschließlich von einer speziellen Feigenwespe bestäubt, die es bei uns nicht gibt.
Ist der Gummibaum giftig?
Ja, der Gummibaum ist leicht giftig. Wie alle Pflanzen aus der Familie der Maulbeergewächse gibt er einen latexhaltigen Milchsaft ab, wenn er verletzt wird. Der Saft kann Hautreizungen verursachen und beim Verschlucken zu Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden führen, bei Menschen ebenso wie bei Katzen, Hunden und anderen Haustieren. Menschen mit Latexallergie können auf den Saft besonders empfindlich reagieren.
Wasche Deine Hände nach dem Schneiden gründlich und pass bei Kleinkindern und Haustieren auf, dass sie keine Blätter anknabbern. Gefährlich wird der Gummibaum aber nur selten, da die Blätter zäh sind und kaum zum Fressen einladen.
Gummibaum Sorten
Alle Gummibaum-Sorten gehören zur selben Art, Ficus elastica, und werden gleich gepflegt. Oft ist auch von Gummibaum-Arten die Rede. Botanisch gesehen sind es aber Sorten, die sich vor allem in der Farbe ihrer Blätter unterscheiden. Echte andere Arten der Gattung sind zum Beispiel die Birkenfeige (Ficus benjamina) und die Geigenfeige.
Diese Formen und Sorten der Ficus elastica kennt PlantFrand:
- Variegata
- Abidjan
- Tineke
- Ruby
- Robusta
- Doescherii
Grüne und dunkle Sorten
- 'Robusta': der klassische Gummibaum mit großen, sattgrünen Blättern. Er ist besonders robust, wächst schnell und ist die Sorte, die Du am häufigsten im Handel findest.
- 'Abidjan': sehr dunkle, weinrote bis fast schwarze Blätter mit roter Mittelrippe und roten Hüllblättern. Ähnlich sehen 'Burgundy', 'Black Prince' und 'Melany' aus, wobei 'Melany' kompakter wächst und kleinere Blätter hat.

Maja Dumat, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons
Grüne und dunkle Sorten kommen mit etwas weniger Licht aus als die bunten und sind am pflegeleichtesten.
Bunte Sorten
- 'Tineke': grün-cremeweiß marmorierte Blätter mit hellen Rändern und rosa Mittelrippe. Sie ist die beliebteste bunte Sorte.
- 'Doescheri': ähnlich wie 'Tineke', mit graugrün und cremeweiß marmorierten Blättern und rosa Blattstielen.
- 'Variegata': Blätter mit breitem, gelblich-cremefarbenem Rand.
- 'Ruby': Blätter mit Creme, Grün und kräftigem Rosa bis Rot. Je heller sie steht, desto intensiver wird die Farbe.
- 'Belize': dunkelgrüne Blätter mit cremeweißen und rosa Flecken und Rändern, etwas dunkler als 'Ruby'.

Satin66Flower, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Krzysztof Ziarnek, Kenraiz, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Agnieszka Kwiecień, Nova, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Bunte Sorten wie diese 'Tricolor' haben weniger Blattgrün als grüne Gummibäume. Sie wachsen deshalb etwas langsamer und brauchen einen besonders hellen Platz, damit ihre Zeichnung kräftig bleibt. Bei zu wenig Licht werden neue Blätter wieder grüner.
Schädlinge und Krankheiten
Der Gummibaum gehört zu den robusten Zimmerpflanzen und ist nicht besonders anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Am ehesten machen sich Trauermücken in zu feuchter Erde breit. In trockener Heizungsluft können außerdem Spinnmilben, Schildläuse oder Wollläuse auftreten. Kontrolliere daher ab und zu die Blattunterseiten. Mit der richtigen Pflege bleibt Dein Gummibaum über viele Jahre gesund.
Die häufigsten Schädlinge
Schauen wir uns die Daten der PlantFrand-Community an. Diese Schädlinge haben Pflanzen der Art Ficus elastica bereits befallen:
Andere
Aktuell sind übrigens 91% all dieser Pflanzen schädlingsfrei.




