Bergpalme

Chamaedorea elegans

Familie: Arecaceae

Bergpalme

Denkst Du darüber nach, eine Bergpalme (Chamaedorea elegans) in Deine Pflanzensammlung aufzunehmen? Oder bist du kürzlich Besitzer einer geworden und fragst Dich, wie du sie am besten pflegst? Erfahre alles über den pfelgeleichten Büroliebling.

Pflege der Bergpalme

Die Bergpalme (auch Mexikanische Bergpalme) ist sehr pflegeleicht, was sie zur perfekten Zimmerpflanze für Einsteiger in das Pflanzen-Hobby macht.

Standort und Licht

Bergpalmen bevorzugen helles, indirektes Licht. Du kannst sie also mit gutem Gewissen auf die Fensterbank eines Nordfensters stellen oder in einem Südfenster weit weg vom Fenster in beispielsweise ein regal.

Wenn Deine Bergpalme an einem Ort steht, der über mehrere Stunden direktes Sonnenlicht abbekommt, ist die Wahrscheinlichkeit der Blattverbrennung hoch und sie kann eingehen.

Außerdem ist die Bergpalme anfällig für Schäden durch kaltes Wetter und sollte vor Frost oder Minusgraden geschützt werden. Auch kalte Zugluft im Winter sollte vermieden werden.

Gießen

Die Bewässerung ist ein wichtiger Aspekt der Pflanzenpflege, und die Bergpalme ist da keine Ausnahme. Diese Pflanze muss immer gleichmäßig feucht gehalten werden und darf nicht austrocknen. Vor allem in den Sommermonaten sollte reichlich gegossen werden, denn durch die steigenden Temperaturen trocknen Substrate rasch.

Achte aber auch darauf, dass Du ihr nicht zu viel Wasser gibst, da dies zu Staunässe und Wurzelfäule führen kann.

Im Winter steigt die Bergpalme wie viele Zimmerpflanzen in eine Ruhephase und braucht daher weniger Wasser. Das Substrat sollte während dieser Jahreszeit nur leicht feucht gehalten werden. Solltest Du im Winter reichlich Heizen, behalte Die Feuchtigkeit des Substrates Deiner Bergpalme gut im Blick. Ständige Heizungsluft kann das Austrocknen eines Substrats ähnlich begünstigen wie warme Sommertage.

Substrat

Das Substrat ist das Material, mit dem der Boden eines Pflanzgefäßes gefüllt wird. Die Wahl des Substrats ist wichtig für die Gesundheit Deiner Bergpalme, da es die Drainage, den Wasserrückhalt und die Verfügbarkeit von Nährstoffen beeinflussen kann.

Bergpalmen gedeihen in einer Vielzahl von Bodenverhältnissen, bevorzugen aber ein durchlässiges Substrat, das leicht alkalisch ist. Auch leicht saure Böden werden von ihr toleriert.

Es gibt viele verschiedene Substrate auf dem Markt, darunter spezielle Palmenerde, Pon, Seramis, Kaktus- oder Sukkulentenmischungen und Kräutererde. Herkömmliche Blumenerde kann ebenfalls verwendet werden, sollte aber mit Sand im Verhältnis 1:1 gemischt werden, um sie durchlässiger zu machen.

Bergpalme vermehren

Das Tolle an Bergpalmen ist, dass sie sehr leicht zu vermehren sind. Die Vermehrung von Bergpalmen ist eine gute Möglichkeit, neue Pflanzen für sich selbst oder für Freunde und Familie zu ziehen.

Bergpalmen wachsen in Gruppen. Um eine Bergpalme also zu vermehren, kannst Du sie einfach teilen, also eine der Pflanzen von der Gruppe trennen und in einen anderen Topf einpflanzen. Die individuellen Pflanzen haben meist bereits ein eigenes Wurzelsystem und brauchen daher keine temporäre Phase für die Bewurzelung wie andere Pflanzen in beispielsweise Wasser.

Bergpalmen können auch über Samen vermehrt werden, hierfür benötigt man aber eine männliche und eine weibliche Pflanze, deren Blüten gleichzeitig blühen und die gegenseitig bestäubt werden müssen.

Düngen

Bergpalmen sollten während der Vegetationsperiode, d. h. im Frühjahr und Sommer, etwa einmal im Monat gedüngt werden. Du kannst jede Art von Grünpflanzendünger oder aber speziellen Palmendünger verwenden. Achte in jedem Fall auf die Anweisungen auf der Verpackung, denn zu viel Dünger kann die Wurzeln Deiner Bergpalme beschädigen.

Umtopfen

Bergpalmen sollten alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden, je nachdem, wie sehr sie gewachsen ist. Ob ein Topf zu klein ist kannst Du daran erkennen, dass die Wurzeln beginnen oben aus dem Substrat herauszuragen oder sie hängen weit unten aus dem Anzuchttopf heraus.

Achte beim Umtopfen darauf, dass der neue Topf nur einige Zentimeter größer ist. Bei zu großen Töpfen kann es passieren, dass die Wurzeln der Bergpalme nicht an das Wasser heran kommen oder dass sie nicht in der Lage sind all das Wasser im Topf aufnehmen zu können.

Eine Faustregel besagt, dass jeder neue Topf zwei bis vier Zentimeter größer sein sollte.

Eigenschaften der Bergpalme

Die Bergpalme ist eine kleine, langsam wachsende Palme, die in Mexiko und Mittelamerika heimisch ist. Ihren Namen verdankt sie der Tatsache, dass sie in bergigen Regionen wächst.

Bergpalme: Aquarellzeichnung von How-to-Art.com

Aquarellzeichnung von How-to-Art.com

Herkunft

Die Chamaedorea elegans, ist ein Palmengewächs, das in Mittelamerika heimisch ist. Der Name der Pflanze leitet sich von ihrer Heimat ab, wo sie in den bergigen Regionen Mexikos und Guatemalas zu finden ist. Sie wächst in ihrer Heimat an schattigen Plätzen und ist als Zimmerpflanze für ihre Pflegeleichtigkeit und Robustheit bekannt.

Blüte

Im Gegensatz zu anderen Palmen kann die Bergpalme schon in jungen Jahren blühen. Sie blüht im Frühjahr oder Sommer bis zum Herbst und trägt dabei 15 bis 30 Zentimeter lange einfache oder verzweigte Rispen mit kleinen, weißen Blüten.

Die Blüten sind getrenntgeschlechtlich, das heißt, jede Pflanze trägt entweder nur männliche oder nur weibliche Blüten. Die Blüten der weiblichen Pflanzen werden im Gegensatz zu denen der männlichen als wohlriechend beschrieben.

Nach der Blütezeit erscheinen kleine, runde, schwarze Früchte. Diese sollte man nicht essen!

Größe und Wuchs

Bergpalme Blätter

Die Bergpalme ist eine schlanke Pflanze, der in ihrem natürlichen Lebensraum in Mittelamerika bis zu drei Meter hoch und zwei Meter breit werden kann. Ihre Blätter sind gefiederte Wedel.

Die Bergpalme ist aufgrund ihrer Größe und ihres Wachstumspotenzials eine beliebte Zimmerpflanze. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die Bergpalme keine pralle Sonne leiden kann und einen gut durchlässigen Boden braucht, um zu gedeihen.

Die Bergpalme im Büro

Bergpalmen sind beliebte Büropflanzen, weil sie pflegeleicht sind und nicht viel Licht benötigen. Neben Monitoren, Laptops und Aktenschränken bringen sie in meist triste Büros ein Stück Natur, das einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden von Mitarbeitern hat.