Scindapsus pictus

Scindapsus pictus

Familie: Araceae

Scindapsus pictus
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Gießen

Jeden 7. Tag

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Standort

absonnig

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Substrat

Blumenerde

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Ø Größe

160 cm

Die Scindapsus pictus hat große Ähnlichkeit mit der gewöhnlichen Efeutute (zum Beispiel Epipremnum aureum oder Epipremnum pinnatum) oder einigen Philodendron Arten, allerdings ist sie tatsächlich ihre ganz eigene Gattung von Pflanze.

Die deutschen umgangssprachlichen Namen dieser Pflanzen tragen besonders zur Verwirrung bei: Sie wird manchmal gefleckte Efeutute genannt, jedoch ist dies eigentlich der Name der Epipremnum pinnatum. Bei den botanischen Namen, Scindapsus pictus (gefleckte Efeutute) und Epipremnum pinnatum oder Epipremnum aureum (gewöhnliche Efeutute), ist eine Abgrenzung jedoch viel klarer.

Pflege der Scindapsus pictus

Standort und Licht

Am besten stellt man die Scindapsus pictus an einen absonnigen bis halbschattigen Ort. Dies kann also ein Ort mit Morgen- oder Abendsonne sein, wobei auch ein zur Nordseite ausgerichtetes, helles Zimmer völlig in Ordnung ist.

Steht die Gefleckte Efeutute zu dunkel, wird sie dies zwar überleben, allerdings wird ihr Wachstum stark verlangsamt und sie wird höchst wahrscheinlich ihre silberne Blattmusterung verlieren. Sie verträgt Schatten jedoch wesentlich besser als die pralle Sonne, denn bei direkter Sonneneinstrahlung kommt es schnell zu Blattverbrennungen und die Pflanze droht einzugehen.

Neben direkter Sonneneinstrahlung verträgt die Scindapsus pictus auch keine kalte Zugluft. Vor allem im Winter kann dies ebenfalls zum Eingehen der Pflanze führen.

Auch wenn die gefleckte Efeutute mit weniger Luftfeuchtigkeit zurechtkommt, so bevorzugt sie einen Ort mit hoher Luftfeuchtigkeit. Wer also ein Badezimmer mit Fenster und dort noch Platz für eine Pflanze hat, bietet der Scindapsus pictus die besten Bedingungen.

Gießen

Die Scindapsus pictus kann man großzügig, dafür aber nicht so oft gießen. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Substrat nicht nass ist und das Wasser auch ablaufen kann. Staunässe führt schnell zu verfaulten Wurzeln und Absterben der Pflanze. Im Zweifelsfall sollte man mit dem Gießen lieber noch ein paar Tage warten, denn sie kommt mit Trockenheit besser als mit Nässe zurecht.

Düngen

Die gefleckte Efeutute freut sich über ein wenig Grünpflanzendünger, mit dem man sie am besten in ihrer Wachstumsphase zwischen März und August alle zwei Wochen versorgt. Ganz streng muss man diese Routine aber nicht sehen, denn sie verzeiht es auch, wenn man sie alle drei oder vier Wochen düngt.

Umtopfen

Eine gefleckte Efeutute kann selbst in einem kleinen Topf sehr groß werden, aber wenn die Wurzeln bereits weit aus dem Untertopf ragen oder sich ihren Weg sogar schon nach oben bahnen, sollte man sie in einen Topf eine Nummer größer umtopfen.

Bestenfalls topft man sie im Frühjahr um, wobei sie auch ein Umtopfen zu anderen Jahreszeiten (beispielsweise Winter) ganz gut wegstecken kann. Hierbei besteht jedoch immer ein Risiko, dass sie es nicht verträgt und sich anschließend lange Zeit davon erholen muss und während dessen nicht mehr frisch und gesund aussieht.

Vermehrung

Beim Schneiden lassen sich Kopf- und Stammstecklinge von der Pflanze nehmen, die man entweder direkt in ein Substrat steckt oder im Wasser Wurzeln schlagen lässt. Hierbei ist wie bei vielen Pflanzen der Familie der Aronstabgewächse darauf zu achten, dass der Steckling einen kleinen Knubbel am Stamm hat, damit dort eine Wurzel austreiben kann.

Substrat

An das Substrat stellt die Scindapsus pictus keine besonderen Ansprüche. Man kann sie in Pon, Seramis oder Grünpflanzenerde pflanzen, normale Blumenerde hat aber auch alles, was sie braucht.

Schneiden

Die Scindapsus pictus kann jederzeit rück- oder in Form geschnitten werden. Meist treibt sie kurze Zeit später an gleicher Stelle wieder aus. Wer ein besonders langes Exemplar zu Hause hat und sie bereits den Boden berührt, kann also einen großzügigen Rückschnitt vornehmen oder eben in kurzen Abständen öfter schneiden.

Eigenschaften der Scindapsus pictus

Herkunft

Da die Scindapsus pictus zur den Aronstabgewächsen (Araceae) gehört, ist sie wie ihre Familienmitglieder im tropischen und subtropischen Asien, in Nordaustralien und auf den westpazifischen Inseln heimisch.

Größe und Wuchs

Bei guter Pflege kann die Scindapsus pictus mehrere Meter groß werden. Da es sich bei ihr um eine Kletterpflanze handelt, wird ihr oft ein Moos- oder Kokosfaserstab als Rankhilfe zur Verfügung gestellt für einen aufrechten Wuchs. Man kann sie aber genauso gut von einer Ampel oder einem Regal hängend wachsen lassen.

Die Wuchsrichtung hat jedoch einen Einfluss auf die Blattgröße: In der Regel werden die Blätter bei aufrechtem Wuchs größer, während sie bei hängendem Wuchs kleiner werden.

Auf Fotos ist das Glänzen des Silbers oft schwer erkennbar, steht man jedoch vor einer Scindapsus pictus, wirkt das Schimmern der Blätter beinahe unecht und ist äußerst beeindruckend.

Verschiedene Sorten der Scindapsus pictus

Die Scindapsus pictus teilt sich in zwei Sorten auf:

  • Scindapsus pictus exotica
  • Scindapsus pictus argyraeus

Obwohl sich beide Sorten in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich sind, so gibt es dennoch einige Unterschiede. Die Scindapsus pictus exotica hat im Vergleich zur Scindapsus pictus argyraeus hellere, größere Blätter und die Musterung wirkt eher verwaschen. Die Scindapsus pictus agyreaus hingegen hat kleinere, dunklere Blätter und die silbernen Musterungen grenzen sich klar vom Grün ab.


Foto von Severin Candrian auf Unsplash