Goldene Efeutute

Epipremnum aureum

Familie: Araceae

Goldene Efeutute
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Gießen

Jeden 6. Tag

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Standort

hell

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Substrat

Grünpflanzenerde

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Ø Größe

200 cm

Die goldene Efeutute, auch bekannt als Epipremnum aureum, ist eine beliebte Grünpflanze zur Verschönerung von Innenräumen. Sie ist äußerst einfach zu pflegen und daher die perfekte Pflanze für jeden Anfänger oder all diejenigen, die zwar Pflanzen sehr gerne haben, aber deren Daumen nicht sehr grün ist.

Pflege der goldenen Efeutute

Standort und Licht

Die goldene Efeutute ist ziemlich flexibel, was die Lichtverhältnisse ihres Standortes betrifft. Direktes Sonnenlicht mag sie nicht, da dies zu Blattverbrennungen führen kann. Man kann sie aber an eine helle oder gar halbschattige Stelle setzen und sie wird gut wachsen.

Aufgrund ihrer Herkunft bevorzugt sie eine feuchte Umgebung, kommt aber auch mit trockener Raumluft zurecht. Ein zu trockener Raum kann langfristig zu braunen Blattspitzen führen. Um dem entgegenzuwirken, sollte man einen Luftbefeuchter aufstellen, die Efeutute aber keinesfalls mit Wasser besprühen. Am besten gedeiht sie in einem Raum mit einer Temperatur zwischen 15 und 24 Grad Celsius.

Gießen

Eine Efeutute braucht nur wenig Wasser und kann in so gut wie jedem Gefäß gedeihen – sogar in einem Aquarium. Im Allgemeinen sollte man das Substrat leicht feucht halten, aber Staunässe unbedingt vermeiden. Die Efeutute kann mehrere Tage ohne Wasser überleben, hier gilt also weniger gießen ist besser, als sie zu übergießen.

Die Efeutute im Aquarium

Die Efeutute kann ein Süßwasseraquarium nicht nur verschönern, sie kann einen positiven Einfluss auf die Wasserqualität haben. Die Wasserwurzeln der Pflanze sind Starkzehrer und entfernen überschüssige Phosphate sowie Nitrate aus dem Aquarienwasser. Dies hilft, die Algenbildung zu hemmen, verbessert so die Wasserqualität und die langen Wasserwurzeln können Fischen zusätzlichen Unterschlupf bieten.

Düngen

Während der Wachstumsperiode vom Frühjahr bis zum Herbst sollte die gefleckte Efeutute alle zwei Wochen gedüngt werden. Hierzu kann herkömmlicher Grünpflanzendünger genutzt werden, denn die Pflanze hat keine besonderen Extrawünsche. Im Winter kommt die Pflanze ein wenig zu Ruhe und sollte daher nur monatlich gedüngt werden.

Umtopfen

Die goldene Efeutute wächst ziemlich schnell und sollte alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Frühjahr. Wenn man sieht, dass die Wurzeln aus den Drainagelöchern herauskommen, ist es definitiv Zeit für einen größeren Topf. Dieser sollte mindestens 5 cm größer sein als sein Vorgänger.

Eine Efeutute hat nichts dagegen, umgetopft zu werden, aber man sollte darauf achten, die Wurzeln beim Umtopfen nicht zu sehr zu beschädigen. Diese können nämlich beeindruckend lang werden, auch wenn man dies zunächst gar nicht vermuten mag.

Vermehrung der goldenen Efeutute: Ableger

Die Vermehrung der Efeutute ist kinderleicht: Hierzu nimmt man einen Steckling, indem man ihn so abschneidet, dass er ein bis drei Blätter trägt sowie mindestens ein Auge (braune Knubbel am Stamm) besitzt, aus dem die Wurzeln austreten können.

Der Steckling kann direkt in Erde gesteckt werden oder im Wasser bewurzelt werden. Der Steckling der Efeutute wird dann in etwa zwei Wochen bewurzelt sein. Bei einer Bewurzelung im Wasser ist es außerdem empfehlenswert, das Wasser alle zwei bis drei Tage auszutauschen, denn je länger Wasser steht, desto mehr Sauerstoff entweicht diesem. Frisches Wasser mit Sauerstoff trägt aber zum Wurzelwachstum bei.

Substrat

Die Efeutute hat nicht allzu große Ansprüche in Sachen Substrat. Es sollte gut durchlässig sein, damit sich die Wurzeln gut ihren Weg durch das Substrat bahnen können. Grünpflanzenerde, Palmenerde sowie Pon sind beliebte Substrate für die Efeutute.

Goldene Efeutute schneiden

Wenn nötig, kann die Efeutute zu jeder Jahreszeit zurückgeschnitten werden. Zwar ist ein Rückschnitt generell für das Wachstum der Pflanze nicht notwendig, da sie aber schnell sehr lang werden kann, gibt es meist keine andere Möglichkeit sie zu bändigen. Nach einem Rückschnitt treibt die Efeutute wieder schnell neue Triebe aus.

Eigenschaften der Efeutute

Goldene Efeutute: Epipremnum aureum

Herkunft

Die Efeutute stammt ursprünglich aus Südostasien, wo sie in tropischen und subtropischen Klimazonen mit hoher Luftfeuchtigkeit wächst. In der freien Natur klettert sie an Bäumen hoch.

Größe und Wuchs

Die Efeutute ist eine schnell wachsende Kletterpflanze, die in der Natur bis zu 20 Meter hoch werden kann und an Bäumen weit hinauf wächst. Die herzförmigen Blätter der Pflanze können im hohen Alter und bei guter Pflege selbst als Zimmerpflanze bis zu 45 cm breit werden.

Sie kann als Kletterpflanze oder Hängepflanze gehalten werden. Als Kletterpflanze kann man sie an Moosstäben, Kokosstäben oder anderen Rankhilfen hoch wachsen lassen. Hierbei werden die Blätter immer größer, je höher die Efeutute wächst.

Hängend macht sich die Efeutute sehr schön auf Schränken oder an Pflanzenampeln. Hierbei werden die Blätter jedoch kleiner wachsen.

Warum bilden sich Tropfen an der Efeutute?

Efeututen können tauähnliche Tropfen auf ihren Blättern bilden, die als Guttationstropfen bezeichnet werden. Diese Tropfen entstehen, wenn die Pflanze zu viel Wasser bekommen hat. Sie entledigt sich dann dem überschüssigen Wasser über ihre Blätter.

Ist die Efeutute giftig?

Die Efeutute gilt als giftig und sollte daher außer Reichweite von Haustieren und Kindern aufbewahrt werden. Bei Verdacht auf Verzehr der Pflanze sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Man merke: Efeututen sind sowohl für Katzen als auch für Hunde giftig. Man selbst kenn das eigene Haustier am besten, aber falls es sich um einen neugierigen Knabberer handelt, ist es sicherer auf eine Efeutute zu verzichten.

Worin unterscheiden sich Epipremnum aureum und Scindapsus pictus?

Viele neue Einsteiger in das Pflanzen Hobby können die Unterschiede zwischen Epipremnum aureum und Scindapsus pictus nicht unterscheiden und halten sie oft für die gleiche Art. Die gängigen deutschen Namen Efeutute und Gefleckte Efeutute machen es nicht unbedingt leichter für Anfänger hier nicht verwirrt zu werden. Der Name Gefleckte Efeutute gehört nämlich eigentlich auch gar nicht zur Scindapsus pictus, sondern zu der Schwester Epipremnum pinnatum. Diese sieht der Epipremnum aureum übrigens ebenfalls zum Verwechseln ähnlich.

Der größte Unterschied zwischen Epipremnum aureum und Scindapsus pictus ist, dass die Scindapsus-Arten jeweils nur einen Fruchtknoten haben, die Epipremnum-Arten wiederum mehrere. Die goldene Efeutute (Epipremnum aureum) ist außerdem eine schnell wachsende Ranke, die bis zu 6 Meter lang werden kann, während Scindapsus pictus eine langsamer wachsende Pflanze ist und viel Geduld von seinen Besitzern verlangt, wenn diese sie vermehren oder lang wachsen lassen wollen.

Verschiedene Arten der Efeutute

Zwar ist die Goldene Efeutute die bekannteste Art der Efeututen, es gibt aber zahlreiche weitere Arten in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Blattmusterungen. Es ist nicht einfach eine genaue Liste mit exakt allen Arten zu finden, denn verschiedene Quellen geben hier verschiedene Arten an und manchmal schleicht sich eine Scindapsus in die Liste.

Die folgende Liste ist ebenfalls nicht vollständig, aber sollte nach aktuellem Wissensstand Epipremnum aureum und Epipremnum pinnatum auflisten:

  • Goldene Efeutute
  • Efeutute Cebu Blue
  • Efeutute Glacier
  • Efeutute Jade
  • Efeutute Manjula / Happy Leaf
  • Efeutute Marble
  • Efeutute N-Joy
  • Efeutute Neon
  • Efeutute Marble Planet
  • Efeutute Shangri La

Schädlinge & Krankheiten

Die Efeutute ist im Allgemeinen eine sehr robuste Pflanze, die nicht anfällig für Schädlinge oder Krankheiten ist. Dennoch ist sie nicht gänzlich immun.

Braune Flecken an der Efeutute

Braune Flecken können viele verschiedene Ursachen haben. Eine häufige Ursache ist das Übergießen, denn auch wenn die Efeutute sich über Guttation überschüssigem Wasser entledigen kann, zu viel ist auch hier zuviel.

Steht die Efeutute über lange Zeit in direkter Sonne, sind braune Flecken und verbrannte Blätter garantiert. Gleichermaßen führt ein Standort bei zu niedrigeren Temperaturen (alles unter 15 Grad Celsius) ebenfalls zu braunen Flecken.

Auch Thripsen können braune Flecken verursachen, die aber auch gelb umrandet sind und die Blätter allgemein wesentlich kraftloser aussieht. Bei Thripsen gilt sofortiger Handlungbedarf, denn auch wenn Efeututen sehr robust sind, können Thripse ihr Ende sein.